MASSNAHMEN IM ÖFFENTLICHEN RAUM

Neben dem Bau der Universitätsgebäude sollen auch Maßnahmen im öffentlichen Raum sowie die Übergangsbereiche zu den Gebäuden, zur gestalterischen Aufwertung und funktionalen Verbesserung umgesetzt werden. Die Zuständigkeit für die Entwicklung der öffentlichen Flächen liegt bei der Stadt, die Zuständigkeit für die Übergangsbereiche bei der Universität. Da die Übergänge zwischen diesen Räumen fließend sein soll, wird eine enge Abstimmung dazu erfolgen. Zur Realisierbarkeit sollen für den Campus Nord im September 2022 Mittel aus der Städtebauförderung beantragt werden, für den Campus Süd zu einem späteren Zeitpunkt. In einem umfangreichen Rahmenantrag sollen die verschiedenen Maßnahmen, die im Zuge des Projekts umgesetzt werden sollen, aufgezeigt werden. Um einen Rahmenantrag bei der nächsthöheren Planungsbehörde, der Bezirksregierung Arnsberg, stellen zu können, muss eine Grundlage zur städtebaulichen Entwicklung und Zielrichtung zu Grunde liegen und dem Antrag beigefügt werden. Hierzu ist die Fortschreibung des „Integrierten Handlungskonzept – Innenstadt“ (IHaKo) aus 2015 nötig, welche zurzeit im Entwurf vorliegt. Ein integriertes Handlungskonzept im Bereich der Stadtentwicklung bedeutet, dass alle Sektoren, die in einer Stadt zusammenwirken wie - Stadtstruktur und Gestaltung - Verkehr und technische Infrastruktur - Stadtökologie, Stadtgrün und öffentlicher Freiraum - Wohnen - Einzelhandel, Gewerbe, Dienstleistungen - Soziales/Bildung/Integration im Zusammenspiel betrachtet werden.